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Elektronische Verschreibungen
Beachtung der Arzneimittelverschreibungsverordnung

Flächendeckend sind Apotheken bislang nicht imstande, elektronische Verschreibungen zu beliefern. Es besteht daher keine Pflicht zur Belieferung elektronischer Verschreibungen. Der Kontrahierungszwang kann erst dann angenommen werden, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen für E-Rezepte rechtssicher und flächendeckend vorliegen. Solange das E-Rezept nicht die Vorgaben der Arzneimittelverschreibungsverordnung erfüllt und Apotheken nicht über die technische Infrastruktur für die Belieferung elektronischer Verschreibungen verfügen, darf die elektronische Verordnung – auch im eigenen Interesse – nicht beliefert werden. Denn wird ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel ohne gültige Verschreibung abgegeben, liegt ein Straftatbestand vor.

Im Übrigen besteht bei einer Verletzung der Formvorgaben auch das Risiko von Retaxationen. Allein in der Notfallsituation, dass die Anwendung eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels keinen Aufschub duldet, kann der Arzt den Apotheker in geeigneter Weise, insbesondere fernmündlich, über die Verschreibung und deren Inhalt unterrichten. Hat sich der Apotheker zudem über die Identität der verschreibenden Person Gewissheit verschafft, darf er ohne Vorlage eines Rezeptes ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel abgeben. Die Verordnung ist der Apotheke unverzüglich schriftlich oder in elektronischer Form nachzureichen (vgl. § 4 Abs. 1 AMVV). Allein die Vorlage einer als Rezept gekennzeichneten elektronischen Datei darf ebenso wenig wie eine eingescannte Originalverschreibung beliefert werden.