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Welche Apotheke führt Antigen-Schnelltests durch?

Ausgangssperre

ABDA

Apotheke / Arbeitsschutz - Risikomanagement

 

Zentrale Beschaffung von Arzneimitteln

Bundesbehördlich abgestimmtes Verfahren für im Auftrag des BMG zentral beschaffte Arzneimittel zur CoVID-19 Therapie (dreiseitig), inklusive Kontaktmöglichkeit mit niedersächsischen sich zu bevorratenden Krankenhausapotheken.


Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

FAQ

Landesapothekerverband Niedersachsen

Informationen zur temporären Aussetzung von Rabattverträgen finden Sie im internen Bereich der LAV-Website. Bitte loggen Sie sich hierfür mit Ihren LAV-Zugangsdaten ein.

Infektionsprävention

  • Bei Vermutung einer SARS-CoV-2-Infizierung von Patienten, bitte zur Abholung von Arzneimitteln symptomlose Personen in die Apotheke schicken. Musterschreiben

Robert-Koch-Institut

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

1 2 weiter

Corona-Pandemie

Hier finden Sie alle Informationen zu Corona auf einen Blick.

Bitte schauen Sie regelmäßig auf diese Seite. Die Dateien werden laufend ergänzt. Darüber hinaus können sich auch die FAQ entsprechend der aktuellen Sachlage ändern. Rufen Sie bitte auch Fragen auf, die Sie bereits gelesen haben, gegenbenenfalls sind die Antworten aktualisiert.  

Sollten Sie Fragen haben, dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.

KONTAKT:

FAQ

In der folgenden FAQ-Liste haben wir Ihre Fragen aufgegriffen. Diese Übersicht wird aktualisiert und erweitert.

Versorgung der Arztpraxen mit COVID-19-Schutzimpfstoffen / Rekonstitution

Aktuelle Hinweise zur Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen

Schwerpunkt - Bestellung: Dienstag, 18. Mai 2021 (20. KW), Auslieferung: Dienstag, 25. Mai 2021 (21. KW)

Fachinformation Janssen®

BAK-Arbeitshilfe

Bestellung der COVID-19-Impfstoffe beim pharmazeutischen Großhandel in KW 20 für die Impfungen in KW 21

Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen

BAK-Arbeitshilfe

Begleitdokumentation COVID-19-Impfstoffe

Arbeitshilfe der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung

Fachinformation Vaxzevria®

BAK-Arbeitshilfe

Umgang mit dem COVID-19-Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca in der Apotheke

BAK-Arbeitshilfe

Umgang mit COVID-19-Vaccine Janssen in der Apotheke

Arbeitshilfe der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung

Kostenlose Web-Seminare von BioNTech für Apotheker zu Comirnaty® und seine Wirkweise

Nach derzeitigem Stand werden in den nächsten Wochen jeweils steigende Mengen Comirnaty® von BioNTech in den niedergelassenen Bereich ausgeliefert. Daher ist ‒ auch wenn in den Apotheken nicht geimpft werden darf ‒ auch mit vermehrten Nachfragen über diesen Impfstoff in den Apotheken zu rechnen.

Nicht zuletzt aufgrund der sehr positiven Resonanz auf Web-Seminar-Angebote von BioNTech für pharmazeutische Mitarbeiter in den Impfzentren, bietet BioNTech kurzfristig kostenlose Web-Seminare für Apotheker in öffentlichen Apotheken im April und Mai an.

Das Angebot umfasst Themen, wie der Umgang mit Comirnaty® in der Apotheke, Wirkweise der SARS-CoV-2-Impfstoffe auf mRNA-Basis sowie Impfberatung und Patientenkommunikation. Einige Web-Seminare sind aufgrund der Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetzes nur für Apotheker zugänglich. Die anderen können auch von nicht approbiertem pharmazeutischem Personal gebucht werden.

  • Nähere Informationen und die Online-Anmeldung finden Sie hier.


 

Kurzanleitung zur Rekonstitution von Comirnaty®

Apothekerkammer

BAK-Arbeitshilfe

Umgang mit Comirnaty® Impfstoff (BioNTech) in der Apotheke

Vialhalter für Covid-19-Impfstoff Comirnaty®

Aus dem 3D-Drucker

Der Impfstoffhalter trägt zur Arzneimitteltherapiesicherheit bei der Impfung bei, da er

  • Schutz gegen Umfallen (und Wegrollen oder vom Tisch rollen) gibt, was durch die Erschütterung zu einem Verwurf von 6 Dosen führt
  • die Bördelkappe des Impfstoffvials sicher greifbar lässt
  • in beliebiger Signalfarbe druckbar ist
  • desinfizierbar ist.

Dieser Vialhalter kann einfach hergestellt und in ein paar Stunden gedruckt werden (siehe folgende Tabelle).

Das virtuelle 3D-Modell (STL File) kann im Internet heruntergeladen werden.

Zusätzlich stehen auch fertige GCodes (Bauanweisungen) in zwei Varianten zur Verfügung (normal und ausreichend):

Kategorie Version Normal Version Rough
Gewicht 64 g 67 g
Druckdauer 300 Minuten 180 Minuten
Qualität Gut; Ironing und Zhops an Mittel; leichtes Stringing zu erwarten
Geschwindigkeit 60 mm/s 100 mm/s
Material PLA PLA

Die zwei fertigen GCodes sind in Marlin Flavour erstellt worden und sollten nur mit kompatiblen Druckern verwendet werden. Die Cura Projekte oder das STL Object File können benutzt werden, um einen eigenen GCode mit veränderten Konfigurationen zu erstellen. Wichtig: Die horizontal expansion muss auf –1 mm eingestellt sein, damit die Vials in die Löcher passen! Die zwei Project Files können hierbei als Orientierung für mögliche Einstellungen dienen.

Sie können die beiden GCODE Files plus Datentabelle und die zugehörigen Cura Projekte zum Slicen in anderen Daten-Formaten – sowie das STL File – auch in der Dropbox finden.
 

Zur Verfügung gestellt von Daniel Schicksnus

Antigentests

Auseinzeln von SARS-CoV-2-Laientests

Bei den PoC-Antigenschnelltests handelt es sich um In-vitro-Diagnostika, die bislang nur aufgrund einer Sonderzulassung des BfArM verkehrsfähig sind. Diese ist an Auflagen geknüpft. Regelmäßig ist eine Auflage enthalten, dass die Tests aus Großpackungen durch einen Vertreiber, also auch die Apotheke, nicht vereinzelt und separat an den Endverbraucher abgegeben werden dürfen. Es gilt also für die Vertreiber ein sogenanntes Vereinzelungsverbot. Eine Ausnahmeregelung am Vorbild der SARS-CoV-2 Arzneimittelversorgungsverordnung gibt es nicht.

Abgabe/Anwendung von COVID-19-Schnelltests in Apotheken

In-vitro-Diagnostika zum direkten oder indirekten Nachweis eines Krankheitserregers für die Feststellung einer in § 24 Abs. 1 IfSG genannten Krankheit dürfen nur an den in § 3 Abs. 4 Satz 1 Medizinprodukte-Abgabeverordnung (MPAV) abschließend genannten Personenkreis abgegeben werden.

Für die Dauer der epidemischen Lage von nationaler Tragweite dürfen In-vitro-Diagnostika zur Feststellung eines Krankheitserregers abweichend von § 3 Absatz 4 der MPAV auch an die in § 3 Abs. 4 a MPAV genannten Einrichtungen abgegeben werden. Hierzu zählen unter anderem Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen, Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, Heime, Obdachlosen- und Asylbewerberheime.

Mit der Vierten Verordnung zur Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung können seit dem 16. März 2021 Corona-Schnelltests auch an Arbeitgeber abgegeben werden, damit diese ihren Mitarbeitern Testungen anbieten können. Bezugsberechtigte Arbeitgeber sind natürliche und juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten, arbeitnehmerähnliche Personen im Sinne des § 5 Abs. 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes, ausgenommen die in Heimarbeit Beschäftigten und die ihnen Gleichgestellten, Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten oder die in Werkstätten für Behinderte Beschäftigten beschäftigen (§ 2 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 ArbSchG).

Zudem dürfen seit dem 3. Februar 2021 Antigen-Schnelltests, die für die Eigenanwendung zugelassen sind, an Laien abgegeben werden.

Apotheker und pharmazeutisches Personal dürfen nach Einweisung PoC-Antigentests in den Apotheken durchführen.

 

Muss man die Kammer benachrichtigen? Ist ein Testen außerhalb der Betriebsräume, z.B. Testen im Zelt vor der Apotheke oder auf dem Parkplatz oder anderen Möglichkeiten denkbar?

Generell sieht es die Apothekenaufsicht als zulässig, auch externe Räume zur Durchführung von Schnelltests zu nutzen (bspw. Zelt oder Container auf Parkplatz/Grundstück). Diese Nutzung ist der Apothekenaufsicht anzuzeigen.

Wie läuft das mit den kostenlosen Tests: Müssen die Apotheken beauftragt werden oder gilt das für alle Apotheken in Niedersachsen?

Ja. Als weitere Leistungserbringer kann der öffentliche Gesundheitsdienst im Sinne von Satz 1 Nummer 2 insbesondere Ärzte, Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore, Apotheken sowie für die Testung nach §§ 4a und 4b auch Rettungs- und Hilfsorganisationen und weitere Anbieter, die eine ordnungsgemäße Durchführung garantieren, beauftragen.

Werden testende Apotheke in der Impfpriorisierung hochgestuft?

Laut der Coronavirus-Impfverordnung sind Apotheken in der Gruppe 3. Nach Austausch der Apothekerkammer Niedersachsen mit dem Sozialministerium, sind testende Apotheken, die direkten Kontakt zu möglichen Infizierten haben könnten, in Gruppe 2 hochgestuft worden. Diese Priorisierung gilt nur nur für testende Apotheken.

Welche Mindestbedingungen sind an eine mögliche Testung in der Beratungskabine oder den Offizien geknüpft?

Die Durchführung von PoC-Antigentests durch nichtärztliche Personen ist zulässig, sofern die Vorgaben der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) eingehalten werden. Dies bedeutet insbesondere, dass die anwendenden Personen die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben müssen (§ 4 Abs. 2 MPBetreibV). Hiervon ist bei Apothekerinnen und Apothekern sowie dem übrigen pharmazeutischen Apothekenpersonal auszugehen. Darüber hinaus müssen die anwendenden Personen gemäß § 4 Abs. 3 MPBetreibV eine Einweisung in die ordnungsgemäße Handhabung des Medizinproduktes erhalten haben. Erforderlich ist eine kurze praktische Übung der korrekten Abstrichnahme unter fachkundiger Anleitung, die aber nicht zwingend durch einen Arzt erfolgen muss, sondern z. B. auch durch ihrerseits entsprechend fachkundig eingewiesene Personen.

Eine Teilnahme an speziellen Seminaren oder besondere Formvorgaben an den Schulungsnachweis sind demnach nicht gefordert. Natürlich werden inzwischen von diversen Anbietern entsprechende Schulungsseminare angeboten. Auch die Apothekerkammer bietet zur Unterstützung der testenden Apotheken im März 2021 zwei Webinare an.

Wie und durch wen sich und Mitarbeiter hinsichtlich der Durchführung von Corona-Tests schulen lassen, liegt in der Entscheidung und Verantwortung des Apothekenleiters.

Hinweise zu Antigentests auf SARS-CoV-2 zur Eigenanwendung durch Laien

Durch die Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung (MPAV) am 2. Februar 2021 wurden In-vitro-Diagnostika für die Eigenanwendung, die für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt sind, von der Abgabebeschränkung ausgenommen. Gemäß § 3 Abs. 4 MPAV in Verbindung mit Anlage 3 dürfen diese Antigentests zur Eigenanwendung (Laientests) an Laien abgegeben werden.

Die ABDA hat ein Dokument mit Hinweisen zur Verkehrsfähigkeit der Laientests, zu Möglichkeiten und Grenzen und zur Abgabe dieser Tests in der Apotheke erstellt.

Welche räumlichen Vorgaben werden von der Kammer gemacht?

Apothekenrechtlich gibt es keine Vorgaben. Die Bundesapothekerkammer hat dazu Empfehlungen veröffentlicht- siehe dazu die Dateien in den FAQ. Im Sinne des Infektionsschutzes von Patienten und Kunden sowie des eigenen Apothekenpersonals, muss in der Apotheke darauf geachtet werden, dass die zu testenden Personen nicht mit anderen in Kontakt kommen. Dies kann beispielsweise durch getrennte Zugänge zu gesonderten Räumlichkeiten in der Apotheke gewährleistet werden oder auch dadurch, dass die Apotheke gesonderte Öffnungszeiten für die Durchführung der Tests anbietet.

Was für konkretisierte Auflagen/Vorgaben gibt es?

Siehe dazu die FAQ und BAK-Arbeitshilfen auf der ABDA-Website oder hier in der rechten Infospalte.

Änderung der Coronavirus-Testverordnung

Zum jetzigen Stand liegen der Apothekerkammer noch keine verlässlichen Informationen zur Änderung der Testverordnung vor. Sobald Details bekannt sind, werden wir umgehend informieren.

Durchführung von PoC-Antigentests im Auftrag des ÖGD

Mit Inkrafttreten der Ersten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Testverordnung vom 16. Januar 2021 können zuständige Stellen des öffentlichens Gesundheitsdienstes und die von ihnen betriebenen Testzentren Apotheken mit der Durchführung von PoC-Antigentests beauftragen.

Die zu zahlende Vergütung für Apotheker beträgt je Testung neun Euro.

Durchführung von PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 sowie PCR-Abstrichnahme in Apotheken

Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Biostoffen

Hygieneplan für die Durchführung von PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke sowie für die Abstrichnahme für PCR-Tests

Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Biostoffen

Formulare nach BioStoffV für die Durchführung der PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke sowie für die Abstrichnahme für PCR-Tests

Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Biostoffen

Informationen zum Arbeitsschutz bei der Durchführung der PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke sowie bei der Abstrichnahme für PCR-Tests

Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Biostoffen

Standards für die Durchführung der PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke sowie für die Abstrichnahme für PCR-Tests

Kann die Apotheke einen PCR-Test durchführen?

Laut der Coronavirus-Testverordnung dürfen Apotheken nach einem posiviten PoC-Test anschließend einen PCR durchführen.

Darf dafür extra jemand eingestellt werden, z.B. kein pharmazeutisches Personal?

Ja. Die Durchführung von PoC-Antigentests durch nichtärztliche Personen ist zulässig, sofern die Vorgaben der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) eingehalten werden. Dies bedeutet insbesondere, dass die anwendenden Personen die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben müssen (§ 4 Abs. 2 MPBetreibV). Hiervon ist bei Apothe-kerinnen und Apothekern sowie dem übrigen pharmazeutischen Apothekenpersonal auszuge-hen, übriges Personal muss ggf. entsprechend geschult werden.

Kostenlose Bürgertests auch für Arbeitgeber?

Das Angebot der kostenlosen Durchführung von Schnelltests, sogenannte Bürgertests, gelten nur für Bürger und nach Beauftragung durch Dritte oder durch den LAV-Rahmenvertrag mit dem Land Niedersachsen.

Arbeitgeber, die in ihren Unternehmen Schnelltests durchführen lassen möchten, müssen mit den Apotheken entsprechende Individualverträge abschließen. Hier greifen die kostenlosen Bürgertests nicht.

Impfzentren

Covid-19-Impfzentren

Stand der Dinge

Das Land Niedersachsen hat am 27. Dezember 2020 mit dem Impfen gegen COVID-19 in Alten- und Pflegeheimen begonnen. Sobald die allermeisten Alten- und Pflegeheime mit Impfstoff versorgt sind, können die Impfungen in den Impfzentren für alle anderen Menschen beginnen, denen die Schutzimpfung mit höchster Priorität zusteht. Die Terminvergabe unter der Hotline und über eine Internetplattform soll am 28. Januar 2021 (ab 08:00 Uhr) beginnen.

Sowohl die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) als auch die EU-Kommission haben grünes Licht für die Zulassung des COVID-19-Impfstoffs von Biontech/ Pfizer in der Europäischen Union gegeben. Ein weiterer mRNA-Impfstoff und ein Vektor-Impfstoff werden in Kürze auch zur Verfügung stehen. 

Die Apothekerkammer Niedersachsen steht bezüglich der Organisation und Einbindung von pharmazeutischem Personal in Covid-19-Impfzentren in engem Kontakt mit dem Sozialministerium. Bislang gibt es allerdings für das gesamte Bundesland keine gültige Regelung bezüglich des Einsatzes von pharmazeutischem Personal in den Impfzentren.

Das Ministerium vertrat bislang die Auffassung, dass die Rekonstitution durch medizinisches Personal erfolgen kann. Die Impfzentren selbst werden durch die jeweiligen Landkreise errichtet und betrieben, in diesen Aufgabenbereich fällt auch die Rekrutierung des Personals (mit Ausnahme des ärztlichen Personals). Es kann daher möglich sein, dass in einzelnen Landkreisen auch pharmazeutisches Personal angefragt und eingesetzt wird.

In einigen Bundesländern sind die Apothekerkammern in die Organisation der Impfzentren mit eingebunden. In Niedersachsen hat die Apothekerkammer von vornherein aktiv den Dialog mit dem Ministerium gesucht, ihre Hilfe angeboten und für die Mithilfe von Pharmazeuten geworben. Bislang ist die Apothekerkammer Niedersachsen aber nicht in die Organisation eingebunden worden.

Da die Kammer, auch trotz mehrmaligem Nachfragen, keine Vorgaben vom Ministerium erhalten hat, können im Augenblick keine ausführlichen Informationen zur Haftung, Versicherung o.Ä. gegeben oder Schulungen, beispielsweise zum Aufziehen der Spritzen oder zur Rekonstitution, angeboten werden. Wir weisen Sie allerdings darauf hin, dass Sie mit dem entsprechenden Träger des Impfzentrums einen Vertrag abschließen sollten.

Das Niedersächsiche Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat unter folgendem Link diverse Informationen zu den Covid-19-Impfungen und Impfzentren erstellt: weiter.

Sollten Sie daran interessiert sein, in einem Impfzentrum tätig zu werden, können Sie für Ihre Anfrage gerne auch den folgenden Personalmeldebogen nutzen. Füllen Sie diesen aus und senden Sie ihn an das entsprechende Impfzentrum weiter. Die Adressen finden Sie in den oben genannten FAQ des Ministeriums.

Bezüglich eines möglichen Honorars für Apotheker zum Vergleich: Das Land Niedersachsen hat mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) einen Rahmenvertrag zur Durchführung von Covid-19-Schutzimpfungen in den 50 Impfzentren geschlossen. Die Vergütung der Ärztinnen und Ärzte erfolgt über das Abrechnungssystem der KVN. Für die ärztliche Tätigkeit im Impfzentrum ist eine Vergütung in Höhe von 37,50 Euro für eine Zeiteinheit von 15 Minuten vorgesehen, umgerechnet auf eine Stunde damit 150 Euro.

Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung

Anpassung des Abrechnungsbetrags für die Schutzmasken, die auf die bisherigen Berechtigungsscheine der Risikopatienten und Menschen über 60 Jahren abgegeben werden.

Für die sechs Schutzmasken, die auf die Berechtigungsscheine 1 für den Zeitraum vom 1. Januar bis 28. Februar 2021 abgegeben werden, bleibt es bei einem Erstattungspreis von 6 Euro einschließlich Umsatzsteuer.

Für die Abgabe von sechs Schutzmasken pro Berechtigtem im Zeitraum vom 16. Februar bis 15. April 2021 auf die Berechtigungsscheine 2 ist demgegenüber ein Erstattungspreis von 3,90 Euro einschließlich Umsatzsteuer vorgesehen. An der Pflicht zur Eigenbeteiligung und der Abrechnungsart ändert sich nichts.

Erweiterung des Bezugspersonenkreises auf Menschen die Arbeitslosengeld II beziehen und die Personen, die mit Ihnen in Bedarfsgemeinschaft leben.

Diese Personen haben bis zum 6. März einmalig einen Anspruch auf zehn FFP2-Masken, ausgegeben durch die Apotheken.

Hierzu erhalten sie ein Informationsschreiben ihrer Krankenkasse. Dieses muss zum Nachweis der Berechtigung zusammen mit einem Lichtbildausweis (Nachweis der Identität) in der Apotheke vorgelegt werden. Die Apotheke behält das Originalschreiben der Kasse ein und versieht es mit Stempel und Unterschrift. Der Erstattungsbetrag beträgt 3,90 Euro inklusive Umsatzsteuer. Es ist keine Eigenbeteiligung durch den Berechtigten vorgesehen.

Sammelbeleg - Abrechnung

ABDA-Leitfaden für die Apotheke: Handlungsempfehlung für die Abgabe und die Abrechnung von Atemschutzmasken ab dem 1. Januar 2021

Seit dem 15. Dezember 2020 haben gesetzlich und privat Versicherte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder einer bestimmten Risikogruppe für einen schweren Verlauf einer SARS-CoV-2-Infektion angehören, gemäß der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) des Bundesministeriums für Gesundheit einen Anspruch auf insgesamt 15 Atemschutzmasken (FFP2-Schutzmasken oder vergleichbar) bis zum 15. April 2021.

Die Abgabe der ersten drei Masken erfolgte vom 15. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021.

Die Abgabe weiterer 12 Masken findet im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 15. April 2021 statt. Dafür erhalten die Versicherten zwei fälschungssichere Berechtigungsscheine, die sie in der Apotheke gegen jeweils 6 Masken einlösen können. Die Berechtigungsscheine werden von den Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen zusammen mit einem Anschreiben der Bundesregierung an ihre anspruchsberechtigten Versicherten versendet.

Nach dem Willen des Gesetzgebers erstellt die Apotheke zum Zwecke der Abrechnung der 12 Masken ab 1. Januar 2021 einen Sammelbeleg, aus dem sich die Gesamtzahl der abgegebenen Masken, die Höhe der eingenommenen Eigenbeteiligung und der geltend gemachte Erstattungsbetrag ergibt. Dieser Sammelbeleg wird von den Apotheken an deren jeweiliges Apotheken-Rechenzentrum übermittelt.

In dem folgenden Leitfaden gibt die ABDA den Apotheken eine Handlungsempfehlung für die Abgabe und die Abrechnung von Schutzmasken ab dem 1. Januar 2021 an die Hand, der mit den Apotheken-Rechenzentren und Softwarehäusern bereits vorgestellt und gemeinsam abgestimmt wurde.

Ist die Ausgabe der Masken zeitlich begrenzt?

Die Abgabe für die Risikopatienten und Menschen über 60 Jahre erfolgt in drei Phasen:

  • Phase 1: 15.12.2020 - 06.01.2021
  • Phase 2: 01.01.2021 - 28.02.2021
  • Phase 3: 16.02.2021 - 15.04.2021

Die Abgabe an die Arbeitslosengeld II-Empfänger erfolgt vom 06.02. bis 06.03.2021.

Welche Maskenart soll abgegeben werden?

Nach § 2 Abs. 3 SchutzmV sind Schutzmasken von dem Anspruch umfasst, die den Träger der Schutzmaske vor festen oder flüssigen Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen schützen und gemäß der Verordnung (EU) 2016/425 vom 9. März 2016 über persönliche Schutzausrüstung oder gemäß § 9 der Medizinischer Bedarf Versorgungssicherstellungsverordnung in der Bundesrepublik Deutschland verkehrsfähig sind.  Die hiernach abgabefähigen Schutzmasken ergeben sich aus der Anlage 1 der SchutzmV.

Abgabefähige Schutzmasken

Nach § 2 Absatz 3 sind folgenden Schutzmasken abgabefähig:

Maskentyp Standard (Teil der Kennzeichnung) Weitere Kennzeichnungsmerkmale Zielland
FFP2 oder vergleichbar CE-Kennzeichnung mit nachgestellter Kennnummer der notifizierten Stelle gemäß Verordnung (EU) 2016/425, z. B. Schutzklasse FFP2
Gebrauchsdauer
Herstellerangaben
Verweis auf DIN EN 149:2001+A1:2009 o-der vergleichbar
EU-Konformitätserklärung
Anleitung und Information
EU
N95 NIOSH-42CFR84 Modellnummer
Lot-Nummer
Maskentyp
Herstellerangaben
TC-Zulassungsnummer
USA und Kanada
P2 AS/NZS 1716-2012 Identifizierungsnummer oder Logo der Konformitätsbewertungsstellen Australien und Neuseeland
DS2 JMHLW-Notification 214, 2018 https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeits-gestaltung-im-Betrieb/Coronavi-rus/pdf/Kennzeichnung-Mas-ken.pdf?__blob=publicationFile&v=10
https://www.jaish.gr.jp/horei/hor1-y/hor1-y-13-11-3_1.pdf
https://www.jaish.gr.jp/horei/hor1-y/hor1-y-13-11-3_2.pdf
Japan
CPA Prüfgrundsatz für Corona SARS-Cov-2 Pandemie Atemschutzmasken (CPA) Bescheinigung der Marktüberwachungsbehörde nach § 9 Absatz 3 MedBVSV Deutschland

 

Was ist wenn die Apotheke die entsprechende Packungseinheit nicht vorrätig hat?

§ 4 Abs. 3 SchutzmV
Sofern in der Apotheke keine Packungseinheit mit der erforderlichen Anzahl an Schutzmasken verfügbar ist, ist die Apotheke zur Neuverpackung berechtigt. Die Schutzwirkung der Schutzmasken darf dabei aber nicht beeinträchtig werden.
Bei jeder Abgabe von Schutzmasken ist eine Anleitung des Herstellers der Schutzmaske beizufügen. Bei der Abgabe von Schutzmasken, die nach § 9 Absatz 3 der Medizinischer Bedarf Versorgungssicherstellungsverordnung verkehrsfähig sind, ist den anspruchsberechtigten Personen auf Verlangen eine Bestätigung von der örtlich zuständigen Marktüberwachungsbehörde auszuhändigen. In Niedersachsen sind dies jeweils die staatlichen Gewerbeaufsichtsämter.
 

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