Versandhandel
© Adobe Stock/ PhotoSG
In Deutschland ist der Versand von Arzneimitteln an Endverbraucher nur mit einer separaten behördlichen Erlaubnis aus einer öffentlichen Apotheke heraus erlaubt. Die Genehmigungsvoraussetzungen sind in § 11 a Apothekengesetz (ApoG) aufgeführt und dem Merkblatt aus nebenstehendem Antrag zu entnehmen.
Entscheidend ist das Vorhandensein eines QS-Systems für den Versandbereich. Diese Voraussetzung muss bereits bei Erteilung erfüllt sein, nicht erst bei tatsächlicher Aufnahme des Versandbetriebes. Liegt kein entsprechendes QS-System vor, muss die Apothekerkammer die Erlaubnis gem. § 11 b ApoG widerrufen. Deshalb sind die aussagekräftigen Unterlagen bereits im Antragsverfahren zur Prüfung vorzulegen.
Beispielhaft kann die Leitlinie zum Versand der Arzneimittel aus der Apotheke von der Bundesapothekerkammer als Grundlage für ein QS-System herangezogen werden.
Bei den routinemäßig durchgeführten amtlichen Besichtigungen prüft die Besichtigungskommission anhand eines einheitlichen Fragebogens die Einhaltung der Bestimmungen des ApoG.
Downloads
Information und Erklärung zum Antrag auf Erteilung einer Versandhandelserlaubnis
PDF 93 kB
Datenerfassung. Versandapotheken-/ Versandhandelsregister
PDF 815 kB