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Senioren sind von unerwünschten Arzneimittelwirkungen und Arzneimittelwechselwirkungen überproportional betroffen. Gleichzeitig ist damit zu rechnen, dass die Zahl der alten Menschen und Pflegebedürftigen in der Bundesrepublik zunehmen wird. Den Kern des Weiterbildungsbereichs Pharmazie in der Geriatrie stellen Erkenntnisse und Methoden dar, die den Apotheker befähigen, die medikamentöse Therapie geriatrischer Patienten durch ein umfassendes Medikationsmanagement zu unterstützen. Dies kann zu einer effektiveren Therapie beitragen, arzneimittelbezogene Probleme (ABP) können minimiert werden und damit entsprechende Folgekosten im Gesundheitswesen eingespart werden. Die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) älterer Patienten ist daher ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt. Ein weiteres wesentliches Ziel der Weiterbildung ist, Apotheker auf eine interdisziplinäre Tätigkeit mit Medizinern, Pflegepersonal, Angehörigen und Patienten vorzubereiten. Geriatrisch-pharmazeutisch tätige Apotheker erfassen, analysieren, lösen und verhindern arzneimittelbezogene Probleme und verbessern die medikamentöse Therapie in Bezug auf ihre Wirksamkeit, ihre Sicherheit und ihre Rationalität. Werden Risikopotenziale in der Arzneimittelversorgung oder bereits eingetretene klinisch relevante Nebenwirkungen identifiziert, ist der Apotheker in der Lage, Empfehlungen für eine Modifikation des Medikationsprozesses zu geben. Der Bereich umfasst 84 Seminarstunden und 16 Stunden Praktikum, die sowohl in einer ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtung als auch in einer geriatrischen Klinik oder einer Rehabilitationsklinik absolviert werden sollen. Die Seminargebühren betragen 1.240,50 €. Es entsteht keine Mehrwertsteuer. |
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Dr. Kathrin Lind
Dr. Lukas Kaminski
Tel.: 0511 39099-37
Fax: 0511 39099-35
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Doris Fischbach
Tel.: 0511 39099-30
Fax: 0511 39099-35